Motivation

Wie ich in diesem Blog bereits beschrieb, “leide” ich an fortgeschrittener und fortschreitender Prokrastination. Wikipedia verlinkt diesen Begriff nicht nur mit “ADHS”, sondern auch mit “Schreibblockade“. Noch führt die “Aufschieberei” in meinem Leben kaum zu negativen Auswirkungen, ich empfinde sie allerdings bereits als Störung meines persönlichen Wohlbefindens. Wobei “bereits” mindestens 30 Jahre zurück reicht: schon für den Abschluss der Schule lernte ich - wenn überhaupt - erst im letzten Moment. Das zog sich durch das Studium und das Berufsleben - immer wieder durchlernte und -arbeitete Nächte, immer die Angst, es nicht zu schaffen - und immer wieder das Hinauszögern, bis es (beinahe) zu spät war. Und immer wieder sinnvolle - und völlig sinnlose - Tätigkeiten, die vom eigentlich zu Tuenden ablenken sollten.

Immerhin habe ich die meisten Abschlüsse geschafft, also traue ich mir zu, mein Problem - zumindest ab und zu - in den Griff zu bekommen. Ich besitze nun eine Reihe von Strategien, die den Verzögerer in mir austricksen können:

  1. Stundenplan: Ich bin - eigentlich - ein pünktlicher Mensch. Ein genauer Tagesplan mit “unverschiebbaren” kurzen Terminen bewirkt, dass ich diese Arbeiten wie vorgesehen durchführe - und mich hinterher belohne. Leider führt die Einteilung und Prioritätensetzung schon oft zu kreativem Brainstorming, was ich alles tun könnte. Ich habe derzeit 87 offene Erinnerungen in meinem Terminplaner. Wenn ich einmal wieder Zeit habe…
  2. Kurze Termine wie das 48-Minuten-Programm (danke an Gerry, der mich immer mit solchen Tipps versorgt): 48 Minuten konzentriert am vorgegebenen Programm arbeiten, sich dann 12 Minuten “belohnen”: Kaffee/Tee trinken, ein Spiel spielen, surfen, lesen. Dann zur nächsten 48-Minuten-Sitzung starten…(Ich habe es auch schin geschafft, hier viel Zeit mit der Berechnung der Pausen zu vergeuden, wenn ich länger als 48 Minuten gearbeitet habe…)
  3. Teamarbeit: wenn jemand anderes von mir und meiner Arbeit abhängig ist, lasse ich den/die nicht hängen. Führt mitunter dazu, dass die KollegInnen bereits fertig sind, wenn man selbst noch wesentliche Teile zu machen hat…
  4. Wechsel der Arbeitsumgebung: einmal im Café arbeiten, ein “wesensfremdes” Seminar besuchen (Töpfern!), ohne Computer sondern mit dem Schreibblock arbeiten…

Sicherlich gibt es eine Reihe von weiteren Möglichkeiten. Wichtig ist eine Analyse, warum man aufschiebt: bei mir ist es einerseits tief verwurzelte “schlechte Gewohnheit” (wenn man recherchiert, kommt man darauf, dass es oft Selbstschutzmechanismen sind, die da zuschlagen), andererseits ein Hang zum Perfektionismus, wie es auch Titus Müller am Vorabend des Autorentreffens in Nürnberg bei seiner Lesung aus “Das Mysterium” ausgeführt hat. Schön, dass ich zumindest das ein wenig mit ihm gemeinsam habe!

An diesem Blog könnt Ihr meine Anti-Prokrastinations-Schübe erkennen: derzeit wirkt noch die Motivation vom Autorentreffen nach!

Kontakte

Vor einigen Tagen lernte ich beim Autorentreffen in Nürnberg viele nette Leute kennen (übrigens: im österreichischen Fernsehen gab es einmal eine “Nette-Leit-Show“). Ich fühlte mich wirklich gut aufgenommen und führte mit vielen gute Gespräche, obwohl ich mich für einen schüchternen Typ halte - aber ich arbeite daran (nebenbei - da es sooo schwer ist, sich selbst zu ändern, habe ich versucht, es aufzugeben, andere zu ändern - kein leichtes Unterfangen bei meinem Beruf…).

Ich schwankte immer, ob ich die Kolleginnen und Kollegen mit “Du” oder “Sie” ansprechen sollte. Einige lösten mein Problem und duzten mich, was die Unterhaltung aus meiner Sicht lockerer und ungezwungener machte. Wahrscheinlich empfand nur ich die Distanz des “Sie”s, da in Österreich das “Du” unter Gleichgesinnten häufiger ist.

Sollte ich dem Bild des Alpenländers entsprechen und gleich alle duzen? Wie liefe eine solche Veranstaltung in Österreich ab - falls sie bei uns möglich wäre? Bei einer dienstlichen Fortbildung fragte eine der Referentinnen eingangs, ob jemand dagegen wäre, dass sich alle duzten. Das erinnerte mich an die Standardfrage eines Freundes: “Mag jemand das letzte Brötchen lieber als ich?”

In Großbritannien und den Vereinigten Staaten spricht man sich mit “Ihr” an, und je nach Status und Beziehung mit “Mylady/Sir”, “Mr./Mrs. Xyz” oder dem Vornamen. Das verlagert das Problem nur minimal.

Vor 200 Jahren gab es als Anrede nicht nur Du, Sie und Ihr, sondern auch noch die 3. Person Einzahl und den Pluralis Majestatis. Ich wäre wahrscheinlich verzweifelt, die richtige Anrede für das Gegenüber zu finden. Der PM wird übrigens offiziell nur mehr in der katholischen Kirche verwendet. Gut, dass der Papst Deutscher ist…

Eine kleine Anekdote zum Schluss: als ich vom verhaltensauffälligen Knaben zum Akademiker heranreifte, wußte eine Nachbarin nicht mehr, wie sie mich anreden sollte: “Du” erschien ihr einem “Studierten” gegenüber unangebracht, aber zum erwachsenen “Sie” reichte es dank der Erinnerung an meine Jugendstreiche auch nicht; so entschloss sie sich, neutral zu bleiben: “Kann er nicht ein paar Äpfel brauchen?”

Weitere Bericht vom Autorentreffen gibt es übrigens bei Gerrys Schreibblog(gade) und im Autorenforum Montségur.

Autorentreffen Nürnberg

Hotel Continental, NürnbergZum ersten Mal nahm ich am Autorentreffen in Nürnberg teil. Durch eine glückliche Umschichtung von Terminen konnten wir (Andrea, Gerry und ich; am Donnerstag traf noch unser Schreibstammtischkollege Paul ein) bereits am Vortag anreisen, ein (billiges) Hotel war schnell im Internet gefunden. Die Nachbarschaft erwies sich als etwas zwielichtig, da ich jedoch dort nur schlafen und frühstücken wollte, störte ich mich nicht weiter daran.

Nach dem Abendessen im Bratwurst-Röslein, das alle fränkische Spezialitäten anbietet (insbesondere die von mir geschätzten rohen Kartoffelklöße), und einem Spaziergang durch das wunderschöne Nürnberg setzten wir uns in die Grauersche Antiquariatsbuchhandlung, wo Titus Müller aus seinem neuen Buch “Das Mysterium” las.

NürnbergDie spannende Geschichte um William von Ockham und die Katharer spielt im mittelalterlichen München. Als Thema wählte Titus “Perfektionismus”. Seine Aussage, dass er selbst von diesem Problem betroffen sei und sich beim Schreiben verändern konnte, ließ eine bekannte Saite in mir anschwingen…

Titus beantwortete auch Fragen der Zuhörer und ging dann mit zum Café-Restaurant Zeitlos, wo er uns noch viele Tipps gab und von seiner Arbeit erzählte. Wir lernten auch andere Teilnehmer am Autorentreffen kennen, erzählten von unseren Schwerpunkten und tauschten Adressen aus.

NürnbergDas ausgiebige Frühstückbuffet am nächsten Morgen erfüllte alle meine Wünsche, und mehr als nur gestärkt nutzte ich die verbleibende Zeit, um Nürnberg weiter kennen zu lernen.

Im Bildungshaus begrüßte uns Ursula Schmid-Spreer und gab uns die Tagungsunterlagen. Die enthaltenen Beiträge der Vortragenden kann ich nur empfehlen. Nachdem wir unsere Plätze im Fabersaal “besetzt” hatten, sichteten wir den Büchertisch. Hier möchte ich Sandra Uschtrin danken, die viele Probeexemplare der Zeitschrift Federwelt auflegte und Normseiten-Schneidbrettchen verschenkte.

Pause im FabersaalNachdem Ursula Schmid-Spreer die Veranstaltung eröffnet und langjährige Teilnehmer geehrt hatte, referierte Harald M. Landgraf (im Bild rechts stehend in weißer Kleidung während einer Pause) über den Heftroman, ein Thema, das mich seit jeher besonders interessiert, sowohl als Autor, als auch als Sammler utopischer Romanhefte.

Das Mittagessen im Marientorzwinger füllte meinen noch nachfrühstücklichen Magen erneut bis an seine (ohnehin weiten) Grenzen. Wieder schlossen wir neue Kontakte, außerdem brachten mir die Gespräche viele neue Ideen, die ich notieren musste.

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Schnee, Schnee, Schnee!

Hier soll nicht die Rede vom weißen Pulver sein, das manche brauchen, um ihrem Leben “Sinn” zu geben, sondern von langsam verfestigtem Wasser. Die kleinen Kristalle führen jedes Jahr wieder zu großen Problemen. Aber eigentlich tragen nicht die Flocken Schuld, die ja völlig absichtslos von einem Adriatief über unser Land verteilt werden, sondern alle, die sich nicht an die Wettergegebenheiten anpassen: Autofahrer und -innen ohne Licht, dafür mit Sommerreifen, Fußgänger, die an Schutzwegen stehen bleiben, um die Häuser der anderen Straßenseite zu betrachten, Radfahrer und -innen.

Viele benützen das Wetter auch, um auf der Straße mit ihrem großen Geländefahrzeug Schlitten zu fahren. Leider nimmt das elektronische Fahrmanagement mit ABS und ASR und ähnlichen Abkürzungen (n.b. kennen Sie den VguA?) dem Fahrer (absichtlich keine weibliche Form!) nur das Denken ab, ersetzt aber nicht die physikalischen Gesetze. So nähert man sich den Grenzen der Bodenhaftung und merkt es erst, wenn man sie überschritten hat, dafür dann umso deutlicher. Und alle anderen auch, die sich auf der Autobahn ebenfalls im Baustellenbereich, aber hinter dem betreffenden SUV befinden; sie brauchen sich um eine Sonntagnachmittagsbeschäftigung keine Sorgen mehr zu machen…

Doch Schnee bedeutet auch: eine helle ruhige saubere Welt, Zudecken des doch schon recht unansehlichen Bodens, Verbergen des herumliegenden Spielzeugs und der noch immer nicht zusammengerechten Blätter, Schneebälle, die unverhofft aus unerwarteten Richtungen kommen, kalte, aber klare Luft, Winter. Genießen wir, dass sich die Jahreszeiten wieder unterscheiden, wer weiß, wie lange das noch der Fall ist…

Nicht vergessen: es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung (gilt auch für den geliebten Vierrädler…).

November-Nebel

Mein erster November-Nebel-Spaziergang liegt hinter mir. Ich liebe die wallenden Schwaden, die Geräusche und Lichter dämpfen und alles geheimnisvoll verhüllen. Mein liebstes Wetter ist heraufziehender Sturm, mit graue Wolken, die schnell dahin ziehen. Dann folgt schon Nebel. Sonne liegt mir nicht sehr, obwohl ich sie auch mag. Meist blendet sie oder bewirkt, dass ich unangenehm schwitze.

Ich ging zum Lava-Park, ein Relikt des Kulturhauptstadtjahres, das vergessen und unbenutzt zwischen einem Industriegebiet und dem Fluss liegt. Schon oft hatte ich mir vorgenommen, einmal das kleine Areal zu erkunden, aber dann immer Besseres zu tun gehabt. Jetzt schritt ich die wenigen Wege ab, die durch rötlich gefärbte Betonklumpen führen. Grelles Bodenlicht färbte meinen Atem gelb, ein Tribut an den den Nebel. Die oberste Bank lag im Dunkeln, ich setzte mich ein paar Minuten und sah den Autos zu, die eine nahe Seitengasse benutzten. Eines fuhr auf den Parkplatz des benachbarten Freudenhauses. Käufliche Liebe oder tierische Triebe? Ich weiß es nicht. Ich esse ja nicht einmal mit einem fremden Besteck.

Nach wenigen Minuten wurde mir kalt und ich brach wieder auf. Ich genoss den frühen Abend. Normalzeit! Welch Schwachsinn, einem Land, dass auf dem Meridian der Zeitzone liegt, eine Stunde dazu zu verordnen. Ja, wenn wie in Großbritannien das öffentliche Leben um 9:00 beginnt, ist das vielleicht sinnvoll. Aber bei uns?

Der Spaziergang hat mir gut getan, Ihr seht es an diesem Posting. Macht Bewegung und genießt die kalte Jahreszeit!

Arbeits-Leben

Leben wir, um zu arbeiten, oder arbeiten wir, um zu leben? Wenn es nach einem Autor geht, den ich voriges Jahr in einer Radiosendung hörte, sollten wir in Zukunft beides anstreben und mehr: einen Brotberuf für das Überleben in unserer anspruchsvollen Gesellschaft, einen Beruf, der wirklich Freude macht und trotzdem zum Einkommen beiträgt (die “Butter” aufs “Brot”) und drittens Senken von Ausgaben durch Eigenleistung (für “Wurst” und “Käse”). Konsequenterweise sprach der Autor von “Sandwich-Berufen”. Typische Beispiele dafür sind die meisten Schriftsteller: sie gehen einem Beruf nach, und “nebenbei” schreiben sie. Wenn sie ein Buch verkaufen können, trägt das zum Einkommen bei.

Die dritte Säule stellt sich der Autor, dessen Namen ich leider vergessen habe, als eine programmierbare Fabrik vor, wo jeder sich Gebrauchsgegenstände wie Schuhe selbst herstellen könnte. Ich sehe kurzfristig eher die Möglichkeit, Leistungen mit anderen auszutauschen. Man bietet etwas an, worin man gut ist, und erhält im Gegenzug Arbeitsbereitschaft von anderen, die etwas können, was man selber nicht kann. “Ich gebe Dir Nachhilfe, Du verlegst in meinem Haus elektrische Leitungen.” In manchen Gemeinden wurde dieses System bereits institutionalisiert und “Arbeitsbons” als Währung eingeführt, was sofort die Begehrlichkeit des Finanzamtes geweckt hat.

Auf der Suche nach dem Autor des Radiobetrags fand ich auch viele Links auf gemeinnützige Arbeiten: hier ergibt sich der Mehrwert wohl aus der persönlichen Genugtuung, etwas Sinnvolles für die Gesellschaft geleistet zu haben.

Also, liebe Leserinnen und Leser, dividiert Euer Arbeitsleben durch drei und genießt alle Teile!

Dauerlauf

Warum muss man sich - falsch: muss ich mich - für manche Dinge, die man - ich - gerne macht - mache - so überwinden? Manchmal geht es ja - so wie heute: ich kam nach Hause, zog mich um und war 10 Minuten später unterwegs zum Auwald, um die späten Sonnenstrahlen zu genießen. Seit Ende Juli war ich nicht mehr gelaufen - für deutsche Leser: gejoggt - warum nicht? Es tut mir gut, der Kopf wird frei, die Gedanken assoziieren wild - ideal, um auf neue Ideen zu kommen. Aber der Anfang…

Ich habe einmal vom “Lange-Bank-Syndrom” gelesen, das einen schnellen Start von Aufgaben verhindert. Ein kurzer Blick ins Google fördert auch Zusammenhänge mit ADHS und Aspergersyndrom zu Tage. Es geht mir auch bei Arbeiten so, die ich wirklich gerne mache, z.B. schreiben. Ich schiebe den Beginn immer weiter hinaus, bis ich ruhigen Gewissens sagen kann, dass es zu spät ist, anzufangen.

Kann man diese “Störung” willentlich bekämpfen? Oder bin ich ein Fall für den Psychiater?

Auf alle Fälle: dieses Blog entwickelt sich erfreulich, ich bin bereits bei November, als nächstes kommt eine Weihnachtsgeschichte…

Licht-Blick

Gestern zog ein Tief über unser Land. Intensive Regenfälle wuschen die Stadt. Wer etwas zu erledigen hatte, fuhr mit dem eigenen Auto - wenn er eines hatte. Auch ich stürzte mich in das Chaos, das jedes Mal in unserer Stadt ausbricht, wenn es eine kleine Abweichung vom gewöhnlichen Alltag gibt. Nach zehn Minuten Stau in einer Nebenstraße kam ich an meinem Ziel an, um festzustellen, dass der Parkplatz, den ich angesteuert hatte, kein Geheimtipp mehr war - ausgebucht. Doch ein paar Meter weiter fand ich - oh Wunder - einen Kurzparkplatz. Eine schnelle Rechnung: durch den Regen laufen, CDs abgeben, zurück laufen; es könnte sich in zehn Minuten ausgehen. So lange darf man nämlich stehen bleiben, bevor gestraft wird. Da klopft es an mein Fenster, eine hübsche junge Dame steht draußen und winkt mit einem Parkschein: “Den brauche ich nicht mehr.” Noch fast zwei Stunden übrig. Und auf einmal ging für mich die Sonne auf…

Zurück in die Gegenwart

Lange ruhte dieses Blog (hier schließe ich mich der Mehrheit von 1.620.000 gegenüber 1.220.000 Google-finds bei “der Blog” an), jetzt nehme ich einen neuen Anlauf: Mein 2. Posting, hurra. Anlass ist die Annahme meiner mit Verspätung eingesendeten Kürzestgeschichte “Pluto” für den William-Voltz-Award. Wenn mich ein Freund und Kritiker nicht nach Mitternacht noch überredet hätte, sie abzugeben, würde sie den anderen nicht weiter überarbeiteten Geschichten auf meinem “Schreib”-Verzeichnis Gesellschaft leisten…Danke!

Natürlich ist sie nicht so, wie ich sie gerne hätte, natürlich habe ich noch Fehler und Formulierungen gefunden, die ich gerne geändert hätte, aber weg ist weg und Perfektionismus ist ein mögliches Zeichen für Autismus…

Der Gedanke zu dieser Kurzgeschichte kam mir auf dem Weg zum Treffen unserer Schreibgruppe. Ich hatte mir lange Gedanken über das Setting gemacht, ohne eine Idee zur Handlung zu haben. Aber plötzlich hörte ich den Anfangsdialog in meinem Kopf, während ich zum “Schwarzen Adler” radelte. Ich steuerte das nächstgelegene Café an, setzte mich in den Gastgarten, bestellte einen Tee und tippte die Story direkt in mein Notebook ein. Anschließend fuhr ich weiter und erzählte diese Genese meiner Schreibgruppe. Natürlich wollten sie die Geschichte hören, und normalerweise lese ich vor der 3. Überarbeitung nicht vor. Aber ich ließ mich überreden und die Reaktionen meiner Zuhörer halfen mir für die Überarbeitung sehr weiter. Und ohne die letze Aufforderung wäre sie wahrscheinlich nie fertig geworden.

Genug für heute. Ich möchte in Zukunft ein Posting pro Monat schreiben, wird’s mehr, freue ich mich, weniger wäre schon fast gar nichts, aber nach zehn Monaten doch auch etwas…

Ad Astra!

Liebe Grüße an alle, die sich für meine Gedanken interessieren.