Dauerlauf
Warum muss man sich – falsch: muss ich mich – für manche Dinge, die man – ich – gerne macht – mache – so überwinden? Manchmal geht es ja – so wie heute: ich kam nach Hause, zog mich um und war 10 Minuten später unterwegs zum Auwald, um die späten Sonnenstrahlen zu genießen. Seit Ende Juli war ich nicht mehr gelaufen – für deutsche Leser: gejoggt – warum nicht? Es tut mir gut, der Kopf wird frei, die Gedanken assoziieren wild – ideal, um auf neue Ideen zu kommen. Aber der Anfang…
Ich habe einmal vom „Lange-Bank-Syndrom“ gelesen, das einen schnellen Start von Aufgaben verhindert. Ein kurzer Blick ins Google fördert auch Zusammenhänge mit ADHS und Aspergersyndrom zu Tage. Es geht mir auch bei Arbeiten so, die ich wirklich gerne mache, z.B. schreiben. Ich schiebe den Beginn immer weiter hinaus, bis ich ruhigen Gewissens sagen kann, dass es zu spät ist, anzufangen.
Kann man diese „Störung“ willentlich bekämpfen? Oder bin ich ein Fall für den Psychiater?
Auf alle Fälle: dieses Blog entwickelt sich erfreulich, ich bin bereits bei November, als nächstes kommt eine Weihnachtsgeschichte…


[...] Wie ich in diesem Blog bereits beschrieb, “leide” ich an fortgeschrittener und fortschreitender Prokrastination. Wikipedia [...]
Motivation « Rau-e Zeiten schrieb dies am Mo, 2. Juni 2008 um 22:46:31 |